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Blattgold

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rundsätzlich dient die Vergoldung dazu, nichtmetallischen und „unedlen“ Oberflächen das Aussehen von echtem Gold oder anderen edlen Materialien zu geben. Dabei wussten bereits unsere Vorfahren, dass es aufgrund der Seltenheit des Goldes  notwendig ist, dieses Edelmetall in möglichst dünner Form und damit geringen Mengen auf den Untergrund aufzubringen.

Verantwortlich für die Fertigung von Blattgold ist daher der Goldschläger, der aus dem reinen Goldklumpen dünne Blätter „Goldfolie“ herstellt. 
 
Zur Herstellung von Blattgold benötigt man Mischungen von Gold, die unter Beigabe von Silber, Platin und Kupfer zu unterschiedlich farbigen Legierungen verbunden werden.

Nach der Schmelze bei ca. 1250 °C wird der erkaltete Barren zunächst zu einem dünnen Goldband ausgewalzt. Aus diesem Goldband schneidet man kleine Quadrate aus, die im ersten Schlagprozess zur vierfachen Größe ausgeschlagen und wiederum in Quadrate – die Quartiere -  geschnitten werden.
Mit dem Federhammer schlägt der Goldschläger  sodann in mehreren Arbeitsgängen dieses „Lotgold“ bis zu seiner endgültigen Blattgold-Stärke von weniger als 0,00015 mm in Form.

In Handarbeit werden die ausgeschlagenen Formblätter in rechtwinklige Einzelblätter mit dem handelsüblichen Format von 80 x 80 mm geschnitten, auf evtl. Mängel kontrolliert und einzeln zwischen Seidenpapier gelegt, dem so genannten Heft mit jeweils 25 Blättern Gold. Zwölf dieser Hefte ergeben schließlich „ein Buch Gold“, welches wir von den Goldschlägern zur eigentlichen Vergoldung erwerben.  

Auf diese Weise werden aber nicht nur reine Goldsorten (sogen. Scheidegold mit 24 Karat) zu Blattgold verarbeitet. Auch günstige Metalle (sogn. Kompositionsgold) aus Messing, Kupfer oder Aluminium lassen sich zu dünnem „Schlagmetall“ oder „Rauschgold“ verarbeiten.


Hier haben wir für Sie einige Blatt- und Edelmetalle gegenüber gestellt:


Schlagmetall - Aluminium - Silberfarbig
Schlagmetall - Kupfer - Kupferfarbig



Schlagmetall - Goldfarben - Messing


Echtes Blattsilber




Weissgold - 12 Karat


Grüngold - 15.3 Karat




Zitronengold - 18 Karat


Gelbgold - 21 Karat




Rosenobel - Doppelgold - 23.5 Karat


Reines Scheidegold - Doppelgold - 24 Karat




Die Bezeichnung Karat wird zur Angabe des Feingehalts von Gold verwendet und gibt an, wie groß der Anteil (in vierundzwanzig Teilen) des Goldes an der Gesamtmasse der Legierung ist. Eine Legierung von 1 Karat Gold (4,16%) enthält demnäch 23 Anteile (95,83%) sonstige Materialien, während es sich bei 24 Karat Gold um sogenanntes Feingold, also theoretisch um 100%, praktisch jedoch - da Gold grundsätzlich kaum ohne Verunreinigungen vorkommt - um 99,9% reines Gold handelt.

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